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Heilkräuter aus unserem Garten

Heilkräuter aus unserem Garten

Es spricht nichts dagegen, dass exotische Heilpflanzen bei uns populär werden, doch sollten unsere traditionellen Heilpflanzen dabei nicht in Vergessenheit geraten. Hier 4 der wichtigsten heimischen Pflanzen, die sie zusätzlich zur Brennessel für Frühjahrskuren verwenden können. Sie sind ebenso sehr hilfreich bei Beschwerden durch Rheuma und Gicht.

Wiesengeißbart  – Mädesüß
Seit vielen Jahrhunderten ist der Wiesengeißbart schon als heilende Kräuterpflanze bekannt. Weit verbreitet angewandt hat er deshalb auch viele verschiedene Namen: Man nennt es Geißbart, Spierstaude oder Wiesenkönigin und das sind noch lange nicht alle Namen.
Bei Erkältungen oder gar Grippe wird man seine fiebersenkende und schmerzlindernde Wirkung schätzen lernen, gehört er doch zu den wenigen Schmerzmitteln, die die Natur uns bietet.

Meisterwurz – Heilung aus den Alpen
Die Meisterwurz ist aus den Kräuterbüchern von heute verschwunden. Dabei gilt die Pflanze aus den Alpen als „Meisterin der Heilwurzen“. Sie hilft bei Schwäche, Atemwegsproblemen und beim Entschlacken.
„Imperatoria ostruthium“ wurde die Meisterwurz von den Botanikern des Mittelalters genannt, wohl um auf die großen Heilkräfte der Pflanze hinzuweisen.

Hauhechel
Wegen des Anteils an Saponin wird noch heute der wässerige Auszug der Hauhechel-Wurzel (die im Frühjahr oder Spätherbst ausgegraben wird) als harntreibendes Mittel und zur Blutreinigung benutzt. Da das Saponin sich im Wasserdampf verflüchtigt, darf die Wurzel nicht gekocht werden. Es ist sogar so, daß gekochte Hauhechelwurzel den Harn zurückhält, also das genaue Gegenteil bewirkt.
Deshalb übergießt man zwei Teelöffel der getrockneten und zerkleinerten Wurzel mit einem Viertelliter heißem Wasser und läßt diesen Tee an einem warmen Ort eine halbe Stunde lang ziehen. Zwei Tassen pro Tag soll man trinken, mehr nicht.

Löwenzahn
Der Löwenzahn ist eine weitverbreitete Pflanze. Man findet ihn in Gärten, auf Wiesen, an Wegrändern und auf Brachland. Im April und Mai sammelt man ihn. Der wirksamste Bestandteil ist der Bitterstoff Taraxacin, der im Kraut wie in der Wurzel vorhanden ist. Darum empfiehlt es sich, die ganze Pflanze zu verwenden.
Sie wirkt durch ihre Vitamine, Bitterstoffe, Saponine und Gerbstoffe vor allem harntreibend, regt Niere und Leber zu verstärkter Tätigkeit an. Darum wird der Löwenzahn gern bei Frühjahrs- oder Herbstkuren zur Entschlackung eingesetzt – vielfach ausgepreßt als Saft, zusammen mit dem Saft von Brennesseln.

2017-04-25T11:00:55+00:00 13. April 2017|